TV-Tipps April 2021

Stand: 01.04.2021

Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle: www.tvinfo.de

 

ÜBERSICHT

 

SA 10.04., 22:40 Uhr, arte:
Wilde Medizin - Die Superkräfte der Tiere (Deutschland, 2018 Report / Dokumentation)

Tiere sind wahre Superhelden. Sie verfügen über Superkräfte, von denen wir Menschen nur träumen können. Einigen wachsen bei Verlust neue Gliedmaßen nach. Andere bilden in rasanter Geschwindigkeit riesige Knochen. Und manche können sich monatelang in einen Ruhezustand versetzen, ohne dabei Muskeln zu verlieren. Ihre Fähigkeiten könnten auch uns Menschen helfen, zum Beispiel gegen Alzheimer, Herzinfarkte und Osteoporose. Doch diese Superkräfte geben noch immer Rätsel auf. Wie machen die Tiere das? Wissenschaftler versuchen, die Frage zu beantworten, um mit diesen Erkenntnissen Menschenleben zu retten.


DO 15.4., 22:10 Uhr, ServusTV:
Mörder ohne Erinnerung (Belgien, 2003 Spielfilm / Thriller)

Profikiller Angelo Ledda tötet aus Prinzip keine Kinder. Deshalb weigert er sich auch, die zwölfjährige Bieke in Antwerpen zu ermorden. Das Mädchen soll gegen einen Kinderprostitutions-Ring aussagen. Angelo entdeckt, dass hochrangige belgische Politiker darin verwickelt sind. Der Killer will sich an seinen Auftraggebern rächen. Allerdings hat Angelo ein großes Problem: Er leidet unter einer schweren Form von Alzheimer. Wendungsreicher Thriller mit Jan Decleir. Der Thriller „Mörder ohne Erinnerung“ wurde zu einem der erfolgreichsten belgischen Filme aller Zeiten. Regisseur Erik van Looy („Loft“) nutzt die Alzheimer-Krankheit und das dadurch entstandene mentale Handicap seines Protagonisten als Motiv für unerwartete Handlungsverläufe. Kritiker verglichen den Film mit David Finchers „Seven“ und Christopher Nolans „Memento“. Beeindruckend die Schauspieler-Leistung des mehrfach preisgekrönten Belgiers Jan Decleir („Antonias Welt“) als dementer Auftragsmörder Angelo Ledda. 


DO 22.04., 22:40 Uhr, MDR: (weitere Sendetermine: FR 23.04., 02:55 Uhr/SO 25.04, 7:30 Uhr)
Dement - aber noch da! (Reportage)

Der Alptraum: am Ende unseres Lebens auf einer Pflegestation für Demenzkranke zu landen. Was wirklich in der Abgeschiedenheit solch einer Einrichtung geschieht, wissen wir oft nicht. Für eine Woche im Herbst 2018 begibt sich Autorin Cosima Jagow-Duda in eine geschützte Demenzstation, um es herauszufinden. Sie will nicht nur mit der Kamera beobachten, sondern das Personal begleiten und den Menschen begegnen.
Die Reportage zeigt überraschende Einblicke in die sonst gut abgeschirmte Black-Box Demenzstation.

 

MO 26.04., 00:05 Uhr, ARD:
Das Blaue vom Himmel (Deutschland, 2012 Spielfilm / Drama)

Sofias Mutter ist an Alzheimer erkrankt. Und nur widerwillig findet sich Sofia damit ab, sich intensiver um ihre Mutter Marga zu kümmern. Aber es scheint da ein großes Geheimnis zu geben, das Marga quält. Erst die gemeinsame Reise von Mutter und Tochter in die eigene Vergangenheit und in Margas Geburtsstadt Riga wird Mutter und Tochter am Ende erlösen 
„Das Blaue vom Himmel“ verwebt auf zwei Zeitebenen das persönliche Schicksal von Marga und ihrer Tochter Sofia mit der großen europäischen Zeitgeschichte. Es ist eine Geschichte über die Befreiung einer Mutter und einer Tochter von der Last einer großen Lebenslüge und es ist eine Geschichte über die Befreiung Lettlands aus 50-jähriger russischer Besatzung. Für beide Geschichten gilt: Erst die Kraft des Verzeihens macht wirkliche Freiheit möglich. (mit u.a. Juliane Köhler, Hannelore Elsner, Karoline Herfurth, Matthias Brand)


DI 27.04., 00:05 Uhr, arte:
Zuhause (Belgien / Frankreich, 2019 Spielfilm / Dokumentarfilm)

Von Tanger nach Brüssel: Nach Jahren der Trennung ist die marokkanische Filmemacherin Karima Saidi wieder mit ihrer Mutter Aïcha vereint, die Mitte der 60er Jahre aus Marokko ausgewandert ist und heute an Alzheimer leidet und im Pflegeheim lebt. Zwischen Schmerz und Verlust, Trauer und Freude: Der behutsam erzählte Dokumentarfilm fördert lange unausgesprochene Gefühle und Erinnerungen zutage und schildert, was die Odyssee einer vom Exil gezeichneten Familie ausmacht.


DI 27.04., 16:50 Uhr, arte:
Xenius (Deutschland, 2020 Report/Infomagazin)

Muskeln machen uns stark, schnell und beweglich, aber das ist noch längst nicht alles. Wenn Muskeln arbeiten, bilden sie zahlreiche Botenstoffe. Manche wirken aufs Gehirn, andere schützen vor Krankheiten wie Diabetes oder Herzinfarkt. Immer mehr positive Auswirkungen von Sport werden entdeckt. „Xenius“ zeigt, wie wir alle von Bewegung profitieren können, und zwar in jedem Alter.


DI 27.04., 22:00 Uhr, ServusTV:
Robot & Frank - Zwei diebische Komplizen (USA, 2012 Spielfilm / Komödie)

Franks Kinder sind besorgt um ihren Vater. Der Rentner leidet an ersten Anfällen von Demenz und wird immer missmutiger. Ein Pflegeroboter soll da Abhilfe schaffen. Doch für Frank, der früher ein gefürchteter Juwelendieb war, ist der Roboter auch ein potentieller Komplize für neue Raubzüge. 
Der ungewöhnliche Debütfilm von Jake Schreier ist eine Mischung aus Tragikomödie, Science-Fiction und Gangsterfilm, der so schwierige Themen wie Altern und Demenz, Einsamkeit und Kommunikationslosigkeit auf unterhaltsame, ironische Weise verarbeitet (u.a.mit Frank Langella, Liv Tyler, Susan Sarandon).


MI 03.03., 19:00 Uhr, BR:
STATIONEN - Pflege in Not (Report, Deutschland, 2021)

Viele professionelle Pflegerinnen und Pfleger sind am Ende ihrer Kräfte. Seit letztem März arbeiten sie unter Covid-19-Bedingungen - die Belastung ist enorm. Wie gehen Krankenschwestern, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte mit der angespannten Lage im Krankenhaus, Alters- und Pflegeheim um? Wo stoßen sie an ihre persönlichen Grenzen? Was motiviert sie, was gibt ihnen Zuversicht? „STATIONEN“-Moderator Benedikt Schregle spricht mit den wahren Helden und Heldinnen des Alltags.

 

 

Letzte Änderung: 31.03.2021